Gemeindeleben/Bildergalerien

26.06.2011 – Jugendtag in München

Am Freitag den 24.06.2011 fuhren die Busse um 15 Uhr vom Parkplatz Wonnemar in Ulm los. In München angekommen verteilten wir uns auf das Jugendgästehaus "Haus International" in der Elisabethstrasse und weitere Unterkünfte. Am Abend um 20 Uhr begann die Open-Air Auftakt­veranstaltung im Theatron auf dem Olympiagelände. "Lust auf Chillen unter freiem Himmel in einer lauen Sommernacht?" Wohl dem, der sich etwas Warmes zum Drüberziehen mitgenommen hatte und rechtzeitig da war, denn das Theatron war mächtig überfüllt. Es kamen Julia Maier aus Österreich, Caro Wörz aus Heidenheim, und die Indie-Rock-Band "The Carriers" aus Backnang. Die Stimmung war klasse, und auch unser Bezirksapostel war dabei.

Am Samstag fand um 11 Uhr in der Olympiahalle die Eröffnungsveranstaltung statt. Musikalische Beiträge jeder Couleur wurden dargeboten. Von "Fanfare for the Common Man" über Polka bis hin zum Jugendtags-Song "We praise Thy name". Dabei haben die Hörsturzbuam dann eine spontane Polonaise ausgelöst. Wer genau hinsieht, wird auch unseren Bezirksapostel entdecken. Bei YouTube gibt es etliche Einträge – einfach nach "Jugendtag 2011 München" suchen.

Wer mit der angebotenen Verpflegung nicht ganz zufrieden war, oder mal was Besonderes wollte, konnte sich auf dem nahegelegenen 'Tollwood-Gelände' versorgen (www.tollwood.de). Das kulinarische Angebot reichte von afrikanisch, bayerisch, chinesisch, französisch, griechisch, indisch, italienisch, marokkanisch, mexikanisch, schlesisch, schweizerisch, spanisch, thailändisch und türkisch bis ungarisch. Darüber hinaus gab es auch süsse Waffeln und Hamburger.

Am Samstag Nachmittag wurde ein abwechslungsreiches Programm angeboten, darunter Vorträge über die "Neuformulierung der Glaubens­artikel" mit Reinhard Kiefer und über "Wertschöpfung durch Wertschätzung – Leben und Arbeiten in einer vernetzten Welt" mit Hans-Jörg Bullinger, dem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft. Besonders letzter Vortrag hat durch seinen Inhalt und seine Lebendigkeit grossen Anklang gefunden, und Hans-Jörg Bullinger hat ihn freundlicherweise zum Download bereitgestellt.
Unser Bezirksapostel trat zum Podiumsgespräch an, zahlreiche Workshops fanden statt sowie portliche Aktivitäten für Bewegungshungrige.
Am Abend gab es zum Abschluss diesen Tages um 20 Uhr ein tolles Konzert in der Olympiahalle.

Höhepunkt war der Gottesdienst am Sonntag. Es lag das Wort aus Lukas 18, Vers 8 zu Grunde. Mit dabei waren die Apostel John William Fendt aus den USA und John Leslie Kriel aus Südafrika. Nachfolgend seien kurz ein paar Perlen berichtet.

"Ich wurde von einer Schullehrerin gefragt, ob ein Schulchor nach dem Gottesdienst noch etwas singen dürfe. Dem habe ich gerne zugestimmt und es kamen etwa 60 Kinder. Doch dann war ich etwas verwundert, denn die Hälfte der Kinder schaute während des Gesanges irgentwohin hin und der Gesang war auch nicht sehr schön. Ich habe die Schulleiterin angesprochen, und sie hat mir erklärt, dass die eine Hälfte der Kinder blind und die andere Hälfte der Kinder taubstumm sei. Dann haben die taubstummen Kinder in Gebärdensprache 'gesungen'. Und so sage ich heute der Jugend: Praise the Lord with all you have!"

"Ein Evangelist hat im Gottesdienst häufig dieselben Redewendungen benuzt. Wir waren eine Gruppe von 6 bis 8 Jugendlichen und haben bei ihm mitgezählt. Kam wieder eine seiner bekannten Aussprüche, haben wir uns angesehen und den Daumen nach oben gereckt. Zusammen­gefasst hat dies Apostel Kriel mit den Worten: Not every divine service is a wow moment. But here is God's word – come and stay!"

"Ich besuchte ein 6-jähriges Mädchen, deren Mutter Krebs hatte und im Sterben lag. Ein paar Tage vor Weihnachten fragte ich sie: Wie geht es dir? Sie antwortete: 'Ich habe in der Schule meine erste Klassenarbeit geschrieben, und jetzt warte ich auf meine Mutter, dass sie nach Hause kommt.' Ich hatte die Aufgabe, dem Mädchen zu erklären, dass ihre Mutter nicht kommen könne, da Jesus sie zu sich nehmen wird. Dieses tapfere Mädchen sagte: 'Bischof, ich verstehe dich.' Und sie kämpfte mit den Tränen. 'Aber ich liebe Jesus trotzdem.' Da nahm ich sie in den Arm und wir weinten beide schrankenlos. 'Youth, our faith does not prevent us from all harm – let's have the girl's attitude."

"Zu Hause treffe ich am Sonntag Drogensüchtige. Ein junger Mann erzählte mir freudig: 'Bischof, ich bin 8 Tage clean geblieben!' Eine Woche später kam er wieder: 'Bischof, ich habe es nicht geschafft und bin rückfällig geworden.' Aber er ist gekommen! Der Apostel gab uns den Rat: Dear Youth, let us always come to the altar of the Lord, whatever happens."

Ausblick
Der nächste süddeutsche Jugendtag wird am 15. und 16. September 2012 stattfinden, und zwar wieder auf dem Münchner Olympiagelände.

10.07.2011 – Ausflug nach Bad Wurzach

Unser geographisches Ziel war das Wurzacher Ried – unser eigentliches Ziel war einen Tag gemeinsam zu verbringen. Also bestiegen wir einen Bus und schon gab es einen Geburtstag zu feiern. Das Geburtstagskind bekam neben dem Gerstensaft auch manch andere nützliche Dinge. In Bad Wurzach angekommen erkundeten wir das Ried gemütlich und in Ruhe auf dem Torflehrpfad, der uns durch eine reizvolle Landschaft führte. Schattige Bänke luden zum Verweilen am See ein. Überall dort, wo durch die Renaturierung die Entwässerung rückgängig gemacht machte, waren die Bäume abgestorben und die ursprüngliche Moorlandschaft breitete sich wieder aus.

"Der Abbau von Torf in oberschwäbischen Mooren hat eine lange Tradition. Mehr als 200 Jahre wurde im Wurzacher Ried Torf als Brenntorf, Streutorf, Gartentorf oder Badetorf gestochen. Vielfältig sind die Spuren, die in Form von alten Torfwerken, Torfstichen und Gräbenauch heute noch zu sehen sind. Der Torflehrpfad 'Auf den Spuren der Torfstecher' lädt Sie ein, diese Spuren im Wurzacher Ried zu erkunden. Der Pfad hat eine Länge von ca. 1,5 km und umfaßt 12 Informationstafeln. Er ist eben und führt teilweise über Stege und Stufen. Mitglieder des Heimatvereins 'Wurzen' und Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Wurzach haben durch ehrenamtliche Mitarbeit wesentlich zur Einrichtung dieses Lehrpfades beigetragen. Wir wünschen einen erholsamen und erkenntnisreichen Spaziergang!
Ihr Heimatverein Wurzen, Ihre Stadt Bad Wurzach und Ihr Naturschutzzentrum Bad Wurzach."

Dann sammelten wir uns zur Abfahrt mit dem Torfbähnle. Die Wagen der ersten Klasse waren überdacht, jeder fand einen Platz, und los ging es. Am Ende der Strecke im Moor wurde angehalten, und es gab einen interessanten Vortrag über das Moor und seine Geschichte. Dann wurde gewendet, und es ging wieder zurück.

Durstig und hungrig machten wir uns auf den Weg zum Wurzelsepp. Flink wurden Tische zusammengestellt,so dass alle an einem grossen Tisch Platz fanden. Doch unser Glück währte nur kurz. Nach diesem heissen Tag zog ein Gewitter herauf, und wir flüchteten ins Innere der Gaststube. Dort war keinem mehr kalt!

Dann galt es Abschied nehmen, und wir traten unsere Rückreise an. Jeder machte es sich im Bus auf seine Weise gemütlich, und es wurde fleissig gesungen und musiziert. Unsere Band war voll gut drauf, und ein behauptender Nichtsänger entwickelte (mit Mikrofonunterstützung) begeisterndes Stimmvolumen. Zum Glück muss man auch mal austreten, und so hielten wir neben der Autobahn an einem Mc Donalds – sehr zur Freude unserer Kinder und etlichen anderen Teilnehmern.

Während der Heimfahrt beruhigte sich das Wetter, und in Beimerstetten angekommen verwöhnte uns die junge Busfahrerstochter noch mit einer selbstgemachten Leckerei. Es war ein erlebnisreicher, freudevoller und harmonischer Tag!

15.10.2011 – Gemeindeausflug nach Lindenau

Vom Treffpunkt Ausflugslokal Lindenau aus starteten wir mit und ohne Stöcken mit mehr Teilnehmern als erwartet. Sehr interessant war der Waldlehrpfad, den wir zufällig fanden. Während des Rundgangs fand ein reger Gesprächsaustausch statt. Für den Rückweg gab es mehrere Möglichkeiten, die auch genutzt wurden. Eine Gruppe suchte die nahegelegene Bärenhöhle, was nach erheblichem Umweg endlich gelang. Glücklicherweise konnten die Höhlensucher mit dem Planwagen nach Lindenau zurückkehren, allerdings wesentlich später, als beabsichtigt. Zum verdienten Vesper und dem gemütlichen Zusammensein gesellten sich noch mehrere Geschwister. Es war wieder einmal sehr nett.

18.12.2011 – Weihnachten

Um 15 Uhr begann unsere Weihnachtsfeier. Dieses Jahr standen drei kleine Tannen vor dem Altar, schlicht geschmückt mit etwas Schnee. Gross und Klein hatten geübt, um Gott zur Ehre und den Anwesenden zur Freude zu singen, zu musizieren und vorzutragen. So haben auch wir das Wort von Apostel Kriel vom diesjährigen Jugendtag in Beimerstetten umgesetzt: "Praise the Lord with all you have."
Für unsere Senioren und unsere Kinder gab es kleine Geschenke, und dann traffen sich alle noch bei Kaffee und Kuchen im kleinen Saal.

Advent ist es heutWeihnachtslied – alle Ins Wasser fällt ein Stein,
ganz heimlich still und leise;
und ist er noch so klein,
er zieht doch weite Kreise.
Wo Gottes Liebe große Liebe
in einen Menschen fällt,
da wirkt sie fort
in Tat und Wort
hinaus in unsere Welt.
Ave MariaQuerflöte und Klavier – Silke und Andreas
AmeniKlavier – Carolin
Weihnachtsgeschichte (Selma Lagerlöf)Lesung – Vorsteher
Hark now hear the angels singAkkordeon und Klavier – Sabine und Andreas
Ins Wasser fällt ein SteinFrauenchor – Annemarie, Evelyn, Ingrid, Maria, Sonja, Wilma
Wo kann ich es finden?Gedicht – Carolin, Micha, Sebastian, Timo
Mary's boy childAkkordeon und Klavier – Sabine und Andreas
Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnenQuerflöte und Klavier – Silke und Andreas
O, du fröhlicheWeihnachtslied – alle